Sternenhimmel im Oktober


Planeten

Merkur  ist nicht sichtbar.
Venus ist noch am Morgenhimmel zu sehen; allerdings verkürzt sie ihre Beobachtungszeit drastisch.
Mars ist ebenfalls am Morgenhimmel zu sehen. Er bewegt sich vom Löwen in die Jungfrau; der rote Planet ist aber kein sehr auffälliges Gestirn am Firmament.
Jupiter ist nicht mehr zu beobachten.
Saturn kann man tief im Südwesten erblicken. Er ist noch für knapp 2 Stunden dort im Schlangenträger zu finden.
Uranus steht in den Fischen in Opposition, also der günstigsten Zeit zur Beobachtung. Mit einem schon kleinen Fernrohr und einer Sternkarte  ist der grünliche Planet  zu entdecken.

Mond

05.10.      Vollmond
12.10.      Letztes Viertel
19.10.      Neumond
27.10.      Erstes Viertel

Sterne

Noch steht das Sommerdreieck - aus den Sternbildern Schwan, Leier und Adler zusammengesetzt- in der Milchstrasse hoch am abendlichen Firmament; es ist aber schon in die westliche Himmelshälfte gerückt. Andere typische Sommersternbilder wie Skorpion und auch Schütze sind bereits unter dem Horizont verschwunden. Das  Sternenquadrat des Pegasus zieht hoch im Süden den Blick auf sich. Daraus wird ersichtlich, dass es herbstlich wird am Sternenhimmel. Hoch in der östlichen Himmelshälfte findet man jetzt die Kassiopeia, Kepheus, Andromeda und Perseus. Südlich der Andromeda sieht man das Sternbild Dreieck und den Widder. Der Große Wagen ist in unseren Breiten zirkumpolar und immer über dem Horizont anzutreffen, aber er hat jetzt seine Tiefststellung erreicht und ist knapp über dem Nordhorizont zu finden. Deshalb sehen wir ihn manchmal auch nicht sofort, da er manchmal auch durch Häuser und Bäume verdeckt ist. Durch die fünffache Verlängerung der beiden hinteren Kastensterne in Richtung Pol finden wir den Polarstern. Zwei helle Sterne am Osthimmel künden langsam den kommenden Winter an – Aldebaran im Stier und Kapella im Fuhrmann. Aldebaran leuchtet eindeutig rötlich  und Capella dagegen sieht man als gelblichen Stern.

 

 

Sternenhimmel im November

Planeten

Merkur bleibt unsichtbar.

Venus verabschiedet sich allmählich vom Morgenhimmel; zum Monatsende geht der „Morgenstern“ nur noch 1 Stunde vor der Sonne auf. Im Teleskop sehen wir ein kleines, aber voll beleuchtetes Venusscheibchen. Mars ist am Morgenhimmel zu beobachten. Er bewegt sich durch die Jungfrau; wir finden den roten Planeten in der Nähe des Hauptsternes Spica. Jupiter ist etwa ab Monatsmitte am Morgenhimmel über dem Osthorizont wieder zu sehen. Am 15. geht der Riesenplanet etwa um 6 Uhr auf. Saturn wird in diesem Monat seine Abendsichtbarkeit beenden; mit dem bloßen Auge ist er damit nicht mehr sichtbar.

 

Mond

03.11. Vollmond

09.11. Letztes Viertel

18.11. Neumond

26.11. Erstes Viertel

 

Sterne

Inzwischen ist das Sommerdreieck weit in den Westen gerückt. Die helle Wega (in der Leier) sehen wir im NW. Atair im Adler, nahe am Westhorizont, ist kaum noch beobachtbar. Nur Deneb im Schwan steht noch hoch am Himmel. Hoch im Süden beobachten wir den Pegasus, die Andromedakette mit der Galaxie M 31- welche bei guter Sicht mit dem bloßen Auge zu sehen ist - weiterhin Widder, Fische und Pegasus als typische Herbststernbilder. Den SW beherrscht der Wassermann. Er gehört wie die Fische zu den lichtschwächeren Sternbildern. Die Kassiopeia, das Himmels-W, hat ihren höchsten Punkt über dem Horizont erreicht. Der Große Wagen bewegt sich zwischen Polarstern und Nordpunkt, steht also recht tief am Himmel. Im Osten kündigt sich der Winter mit den hellen Sternen an: Capella im Fuhrmann, Aldebaran im Stier, Beteigeuze und Bellatrix im Orion sowie Kastor und Pollux in den Zwillingen. Nur Prokyon und Sirius im Großen und im Kleinen Hund sind vom Wintersechseck noch nicht zu sehen.