Gesellschaft / Kursdetails

20H-1005 Amnesty International stellt sich vor - Beitrag und Gespräch


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Anmeldung möglichAnmeldung möglich

Termin Do. 10.12.2020
Kosten 0,00 €
Dauer 1 x
Uhrzeit 18:15 - 20:30 Uhr
Stunden 3
Anmeldeschluss 10.12.2020
Max. Teilnehmerzahl 30
Kursleitung Ronald Klinger
René Rübenhagen

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In vielen Ländern sind Menschen gefährdet, die sich für ihre Menschenrechte einsetzen. Vieles hat sich in den vergangenen Jahren zwar verbessert, aber immer wieder erleben wir, dass Regierungen und politische Gruppierungen die Menschenrechte massiv einschränken. Besonders gefährdet sind Menschen, die sich für ihre Rechte einsetzen, wie zum Beispiel Anwältinnen und Anwälte, Journalistinnen und Journalisten, Umweltaktivistinnen und Umweltaktivisten sowie andere kritische Stimmen.

Die friedliche und überaus erfolgreiche Waffe von Amnesty International ist öffentlicher Druck: Denn nichts fürchten Menschenrechtsverletzerinnen und -verletzer mehr, als dass ihre Taten an die Öffentlichkeit kommen.

Woher weiß Amnesty International, dass in Syrien ein Gefangener gefoltert wurde? Dass im Iran ein Jugendlicher hingerichtet werden soll? Dass die USA Terrorverdächtige in Geheimgefängnisse verschleppen?

Im Rahmen dieser Veranstaltung erläutern Mitglieder der Schweriner Amnesty-Gruppe den ehrenamtlichen Einsatz der parteipolitisch unabhängigen Organisation auf lokaler, regionaler, nationaler und internationaler Ebene. Wie funktioniert das Netzwerk von Amnesty-Expertinnen und -Experten zu verschiedenen Ländern und Themen mit Kontakten zu Opfern von Menschenrechtsverletzungen und ihren Angehörigen?

Mit welchen Mitteln setzt sich die Schweriner Amnesty-Gruppe für Menschenrechte ein? Immer wieder wird dieser die Frage gestellt, ob es überhaupt Sinn macht, sich für Menschenrechte zu engagieren. Das sei doch Aufgabe der Politik. Es gäbe doch wichtigere Probleme... Deshalb wird nicht zuletzt die Frage gestellt: "Und was hat das mit mir zu tun?" Welche Gründe gibt es, warum uns die Menschenrechte nicht egal sein können?

Auch dieses Jahr im Dezember, der 10. Dezember ist der Tag der Menschenrechte, werden wieder hunderttausende Menschen auf der ganzen Welt im Rahmen des Amnesty-Briefmarathons Briefe direkt an Regierungen und Behörden schreiben, um sich gegen konkrete Verletzungen von Menschenrechten einzusetzen. Wer mag, darf sich vor oder nach der Veranstaltung an der Aktion beteiligen.

Bitte beachten Sie, dass angesichts der pandemie-bedingten Hygienevorschriften die Zahl der Teilnehmenden für diese Veranstaltung voraussichtlich auf 30 Personen begrenzt sein wird. Um Anmeldung wird gebeten.



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