Sternenhimmel im Oktober

Planeten

Merkur  ist nicht sichtbar.
Venus ist unter guten Sichtbedingungen am Monatsende tief im SW nach Sonnenuntergang zu entdecken. Im Teleskop sehen wir den Planeten fast kugelrund, also voll beleuchtet. Mars ist nicht zu beobachten.
Jupiter kann noch bei Einbruch der Dämmerung für 1,5 Stunden im SW gefunden werden, allerdings ist er nicht besonders hell.
Saturn ist weiterhin rechtläufig im Schützen und am Abendhimmel sichtbar. Auch der Ringplanet ist nur noch für 3 Stunden sichtbar bis er verschwindet. Bis zum Monatsende geht er immer früher unter den Horizont.

Mond

05.10.       Erstes Viertel
13.10.       Vollmond
21.10.       Letztes Viertel
28.10.       Neumond
 

Sterne

Noch steht das Sommerdreieck -aus den Sternbildern Schwan, Leier und Adler zusammengesetzt- in der Milchstraße hoch am abendlichen Firmament; es ist aber schon in die westliche Himmelshälfte gerückt. Andere typische Sommersternbilder wie Skorpion und auch Schütze sind bereits unter dem Horizont verschwunden. Das  Sternenquadrat des Pegasus zieht hoch im Süden den Blick auf sich. Daraus wird ersichtlich, das es herbstlich wird am Sternenhimmel. Hoch in der östlichen Himmelshälfte findet man jetzt die Kassiopeia, Kepheus, Andromeda und Perseus. Südlich der Andromeda sieht man das Sternbild Dreieck und den Widder. Der Große Wagen ist in unseren Breiten zirkumpolar und immer über dem Horizont anzutreffen, aber er hat jetzt seine Tiefststellung erreicht und ist knapp über dem Nordhorizont zu finden. Deshalb sehen wir ihn manchmal auch nicht sofort, da er auch durch Häuser und Bäume verdeckt sein kann. Durch die fünffache Verlängerung der beiden hinteren Kastensterne in Richtung Pol finden wir den Polarstern. Zwei helle Sterne am Osthimmel künden langsam den kommenden Winter an – Aldebaran im Stier und Kapella im Fuhrmann. Aldebaran leuchtet eindeutig rötlich  und Capella dagegen sieht man als gelblichen Stern.