Sternenhimmel im Januar

Planeten

Merkur  ist nur zu Monatsende, unter sehr günstigen Sichtbedingungen tief im SW in der Abenddämmerung zu sehen.
Venus ist als hell strahlender Abendstern am Westhimmel nach Sonnenuntergang zu beobachten.
Mars finden wir am Morgenhimmel von der Waage in den Skorpion und ab dem 15. dann im Schlangenträger sich bewegend.
Jupiter taucht am Monatsende, am Morgenhimmel auf und ist dann am SO-Horizont als kleiner gelber Lichtpunkt erkennbar.
Saturn ist nicht zu sehen.
Uranus ist weiterhin an der Grenze zum Widder beobachtbar. Am Ende des Monats geht er schon vor

Mond

03.01.                  Erstes Viertel
10.01.                  Vollmond
17.01.                  Letztes Viertel
24.01.                  Neumond

Sterne

Im Winter bietet das abendliche Firmament  einen wunderschönen Anblick durch die große Anzahl an hellen Sternen. Schaut man fast senkrecht nach oben, erkennt man die gelbliche Kapella im Fuhrmann. Der Stier darunter mit dem rötlichen Aldebaran zieht durch den Meridian. Das eindrucksvollste Gebilde im Wintersechseck ist der Orion, der sofort auffällt. In der Mitte des Jägers unterhalb der Gürtelsterne finden wir den Orionnebel. Dem Orion folgt südöstlich der Sirius, der Hauptstern des Großen Hundes. Hoch im Osten stehen die beiden Hauptsterne Kastor und Pollux in den Zwillingen. Tief am Osthimmel ist jetzt bereits der Löwe mit Regulus erschienen. Er ist das typische Frühlingssternbild und kündigt damit die kommende Jahreszeit an. Am westlichen Sternenhimmel finden wir ziemlich hoch das Himmels-W, die Kassiopeia, die sehr leicht zu finden ist. Im Westen sehen wir Perseus fast im Zenit sowie die Andromedakette, Pegasus, Widder und Fische. Vom Südosten her können wir das wunderschöne Lichtband der Milchstrasse sehen, das sich durch den Großen Hund, durch den Fuhrmann über den Zenit hinaus über die Kassiopeia nach Nordwesten bis zum Horizont  erstreckt.