Besonderheiten des Sternenhimmels im November

Merkur bietet uns die günstigste Morgensichtbarkeit des Jahres. Zwischen dem 6. und dem 18. ist er vor Sonnenaufgang über dem Ost-Horizont in der Morgendämmerung zu finden. Dort finden wir auch - hell leuchtend - die Venus. Am Morgen des 13. November gesellt sich dann auch die schmale Sichel des Mondes hinzu.
Mars finden wir weiterhin in den Fischen als auffälliges Gestirn am Nachthimmel, während Jupiter und auch Saturn ihre Abendsichtbarkeit weiter deutlich verkürzen.
Inzwischen ist das Sommerdreieck weit in den Westen gerückt. Die helle Wega (in der Leier) sehen wir im NW. Atair im Adler ist nahe am Westhorizont kaum noch beobachtbar. Nur Deneb im Schwan steht noch hoch am Himmel. Hoch im Süden beobachten wir den Pegasus, die Andromedakette mit der Galaxie M 31, welche bei guter Sicht mit dem bloßen Auge als Nebelfleckchen gerade so zu erkennen ist. Den SW beherrscht der Wassermann. Er gehört wie die Fische zu den lichtschwächeren Sternbildern. Die Kassiopeia - das Himmels-W - hat ihren höchsten Punkt über dem Horizont erreicht. Der Große Wagen bewegt sich zwischen Polarstern und Nordpunkt, steht also recht tief am Himmel. Im Osten kündigt sich der Winter mit den hellen Sternen Capella (Fuhrmann), Aldebaran (Stier), Beteigeuze und Bellatrix (Orion) sowie Kastor und Pollux (Zwillinge) an. Nur Prokyon und Sirius im Großen und im Kleinen Hund sind vom Wintersechseck noch nicht zu sehen.
 

Mond

abnehmend / 4. Viertel             Halbmond       08. November 2020

zunehmend / 1. Viertel             Neumond        15. November 2020

zunehmend / 2. Viertel             Halbmond        22. November 2020

abnehmend / 3. Viertel             Vollmond         30. November 2020