Sternenhimmel im Januar

Planeten

Merkur  ist nicht sichtbar.
Venus ist am Morgenhimmel über dem SO-Horizont in hellem Glanz vor Sonnenaufgang zu beobachten.
Mars ist auffälliges Objekt am Abendhimmel; damit ist er Planet der 1. Nachthälfte. Schon am Abend -in der Dämmerung- steht er hoch im Süden; der rote Planet wandert durch die Fische.
Jupiter finden wir im Schlangenträger, und er ist inzwischen für etwa 2 Stunden am Morgenhimmel -vor Sonnenaufgang- sichtbar.
Saturn hält sich am Tageshimmel auf  und ist damit nicht zu sehen.

Mond

06.01.                  Neumond
14.01.                  Erstes Viertel
21.01.                  Vollmond
27.01.                  Letztes Viertel

Sterne

Im Winter bietet das abendliche Firmament  einen wunderschönen Anblick durch die große Anzahl an hellen Sternen. Schaut man fast senkrecht nach oben, erkennt man die gelbliche Kapella im Fuhrmann. Der Stier darunter mit dem rötlichen Aldebaran zieht durch den Meridian. Das eindrucksvollste Gebilde im Winter- sechseck ist der Orion, der sofort auffällt. In der Mitte des Jägers unterhalb der Gürtelsterne finden wir den Orionnebel. Dem Orion folgt südöstlich der Sirius, der Hauptstern des Gr. Hundes. Hoch im Osten stehen die beiden Hauptsterne Kastor und Pollux in den Zwillingen. Tief am Osthimmel ist jetzt bereits der Löwe mit Regulus erschienen. Er ist das typische Frühlingssternbild und kündigt damit die kommende Jahreszeit an. Am westl. Sternenhimmel finden wir ziemlich hoch das Himmels-W, die Kassiopeia, die sehr leicht zu finden ist. Im Westen sehen wir Perseus fast im Zenit sowie die Andromedakette, Pegasus, Widder und Fische. Vom Südosten her können wir das wunderschöne Lichtband der Milchstrasse sehen, das sich durch den Gr. Hund, durch den Fuhrmann über den Zenit hinaus über die Kassiopeia nach Nordwesten bis zum Horizont  erstreckt.

Sternenhimmel im Februar

Planeten

Merkur  kann ab Monatsmitte über dem westl. Horizont in der Abenddämmerung gefunden werden.
Venus ist weiterhin “Morgenstern“; ihre Sichtbarkeit verkürzt sich allerdings. Am 18. überholt sie den Ringplaneten Saturn in geringem Abstand.
Mars beobachten wir am Abendhimmel hoch im Westen. Der rötliche Planet wandert von den Fischen in den Widder.
Jupiter bewegt sich im Schlangenträger; er ist am Morgenhimmel vor Sonnenaufgang immer früher sichtbar.
Saturn taucht ab Monatsmitte am SO-Himmel in der Morgendämmerung auf.
 

Mond
04.02.            Neumond
12.02.           Erstes Viertel
19.02.           Vollmond
26.02.           Letztes Viertel
 

Sterne

In diesem Monat kommen die markanten Wintersternbilder schon in den ersten Abendstunden voll zur Geltung. Gegen 21:00 Uhr steht  der hellste Stern des Gr. Hundes -Sirius- genau im Süden. Er ist gleichzeitig der hellste Stern am nördlichen Firmament. Links über ihm stehen Prokyon im Kleinen Hund, und noch näher zum Zenit die Zwillinge mit Kastor und Pollux. Capella im Fuhrmann finden wir ebenfalls fast im Zenit. Unterhalb davon sehen wir den Orion -den Himmelsjäger- mit dem berühmten Nebel unterhalb der drei Gürtelsterne.
Über dem Westhorizont ist das Sternbild des Pegasus schon teilweise untergegangen. Hinterher zieht die Andromeda mit der Andromedagalaxie. Sie ist bei guter Sicht mit bloßem Auge sichtbar. Darüber finden wir Cassiopeia und Perseus.
Zwischen dem Polarstern und dem nördlichen Teil des Horizontes haben Sternbilder wie Cepheus und Teile des Drachen ihren tiefsten Stand erreicht.
Im SO ist der Löwe mit dem hellen Regulus erschienen. Er kündigt den nahen Frühling an, als prominentestes  der  sog. Frühlingssternbilder.
Im NO ist der Bärenhüter mit dem hellen Arktur fast vollständig sichtbar.

Besondere Erscheinungen am Sternenhimmel

Der grünlich schimmernde Planet Uranus  ist noch am Abendhimmel im Sternbild der Fische zu finden; er wandert  am 6. Februar in den Widder.  
Vom 12. bis zum 14. des Monats zieht der Planet Mars in geringem Abstand (nur 1 Grad nördlich entfernt) am Uranus vorbei.              
Um diese Konjunktion beobachten zu können, benötigt man einen Feldstecher oder kleines Teleskop !