Besondere Erscheinungen am Sternenhimmel

Der grünlich schimmernde Planet Uranus geht immer früher auf und damit schon gegen 22:00 Uhr MESZ im Widder beobachtet werden. Seine beste Beobachtungszeit ist allerdings zur Zeit seiner Kulmination ... am 01.09. um 05:10 Uhr MESZ, am 15.09. um 04:15 Uhr MESZ und am 30.09. um 03:15 Uhr MESZ.

Am besten sieht man diesen Planeten durch ein Teleskop!

Sternenhimmel im September

Planeten

Merkur bleibt für uns unsichtbar. Venus ist weiterhin hell leuchtender „Morgenstern“. Sie wandert vom Krebs in den Löwen. Mars finden wir in den Fischen. Er beginnt mit seiner Oppositionsschleife und steigert seine Helligkeit. Wir beobachten ihn die ganze Nacht. Jupiter ist ein auffallendes Gestirn im Schützen; er ist nur noch bis Mitternacht zu sehen und geht dann allmählich unter. Saturn wandert weiter im Schützen, und auch der Ringplanet zieht sich aus der 2. Nachthälfte zurück.

Mond

02.09.        Vollmond
10.09.        Letztes Viertel
17.09.        Neumond
24.09.        Erstes Viertel

Sterne

Die Sommersternbilder beherrschen noch das Firmament; diese haben sich allerdings leicht nach Westen verschoben. Deneb im Schwan steht nun fast im Zenit, Wega in der Leier und Atair im Adler haben  den höchsten Punkt schon überschritten. Im Hintergrund dieser Sternbilder erblicken wir das Band der Milchstraße. Die Sternbilder Skorpion und die Jungfrau sind unter dem Horizont verschwunden.  Auch der Schütze im SW ist daran, unseren Himmel zu verlassen, während Steinbock gerade durch den Meridian wandert. Tief im Osten sind bereits die Fische aufgegangen. Das Sternbild ist nicht leicht zu erkennen, da es sich aus lichtschwachen Sternen zusammensetzt. Darüber sieht man das Pegasusquadrat, an das sich die Sternenkette der Andromeda anschließt. In diesem Gebilde sehen wir bei geübtem Blick die Andromedagalaxie mit bloßem Auge. Im Westen steht Herkules, südlich von ihm der Schlangenträger mit der Schlange. Tief stehend am Horizont ist Arktur im Bärenhüter zu beobachten.