Besondere Erscheinungen am Sternenhimmel

In der Zeit vom 7. bis 17. Dezember beobachten wir den Sternschnuppenstrom der Geminiden; der Ausstrahlungspunkt liegt also in den Zwillingen – in der Nähe vom hellen Stern Kastor. Das Maximum findet in der Nacht vom 13. auf den 14. Dezember statt, wo wir mit etwas Glück bei guter Sicht bis zu 120  Sternschnuppen aufblitzen sehen!      

Uranus   überschreitet die Grenze vom Sternbild des Widders zu den Fischen. Aus der 2. Nachthälfte zieht sich der grünlich schimmernde Planet langsam zurück. Die günstigste Zeit zum Beobachten ist in den Abendstunden; am besten mit einem Fernglas oder einem kleinen Teleskop!

 

Sternenhimmel im Dezember

Planeten

Merkur wird am Jahresende am Morgenhimmel vor Sonnenaufgang sichtbar. Vom 10. bis 18. kann man den flinken Planeten leicht mit bloßem Auge erblicken.
Venus ist jetzt heller Morgenstern am Osthimmel. Ab dem 2. steht sie in größtem Glanz in der Jungfrau.
Mars ist noch in der 1. Nachthälfte im Wassermann und ab dem 21. in den Fischen zu finden.
Jupiter ist im letzten Monatsdrittel am Morgenhimmel zu sehen.
Saturn hat sich vom Abendhimmel zurückgezogen und ist unsichtbar.
 

Mond
07.12.             Neumond
14.12.             Erstes Viertel
22.12.             Vollmond
29.12.             Letztes Viertel
 

Sterne

Der abendliche Sternenhimmel, den wir jetzt beobachten, hat eindeutig winterliche Züge. Die Herbststernbilder haben den südlichen Punkt überquert und wir sehen sie jetzt in der westlichen Hemisphäre des Himmels. Nur der Perseus steht noch hoch am Himmel über uns im Zenit.
In der östlichen Hälfte sind bereits die Wintersternbilder vollständig versammelt. Das Wintersechseck sehen wir komplett - es setzt sich aus den hellen Sternen Aldebaran im Stier, Rigel im Orion, Sirius im Großen Hund, Prokyon im Kleinen Hund sowie Kastor und Pollux in den Zwillingen zusammen. Kapella im Fuhrmann ist der nördlichste Stern im Wintersechseck und gibt diesem Sternbild sein besonderes Aussehen. Die Herbststernbilder  nehmen nun den Westhimmel ein. Das Sommerdreieck hat sich aufgelöst, denn Atair ist bereits unter dem Horizont. Tief im NW beobachten wir die Wega in der Leier, etwas höher noch nehmen wir Deneb im Schwan wahr. Die Kassiopeia, das Himmels-W, hat ihren höchsten Punkt hinter sich. Der Große Wagen beginnt im Norden langsam wieder aufzusteigen.