Sternenhimmel im Februar

Planeten

Merkur  kann ab Monatsmitte über dem westl. Horizont in der Abenddämmerung gefunden werden.
Venus ist weiterhin “Morgenstern“; ihre Sichtbarkeit verkürzt sich allerdings. Am 18. überholt sie den Ringplaneten Saturn in geringem Abstand.
Mars beobachten wir am Abendhimmel hoch im Westen. Der rötliche Planet wandert von den Fischen in den Widder.
Jupiter bewegt sich im Schlangenträger; er ist am Morgenhimmel vor Sonnenaufgang immer früher sichtbar.
Saturn taucht ab Monatsmitte am SO-Himmel in der Morgendämmerung auf.
 

Mond
04.02.            Neumond
12.02.           Erstes Viertel
19.02.           Vollmond
26.02.           Letztes Viertel
 

Sterne

In diesem Monat kommen die markanten Wintersternbilder schon in den ersten Abendstunden voll zur Geltung. Gegen 21:00 Uhr steht  der hellste Stern des Gr. Hundes -Sirius- genau im Süden. Er ist gleichzeitig der hellste Stern am nördlichen Firmament. Links über ihm stehen Prokyon im Kleinen Hund, und noch näher zum Zenit die Zwillinge mit Kastor und Pollux. Capella im Fuhrmann finden wir ebenfalls fast im Zenit. Unterhalb davon sehen wir den Orion -den Himmelsjäger- mit dem berühmten Nebel unterhalb der drei Gürtelsterne.
Über dem Westhorizont ist das Sternbild des Pegasus schon teilweise untergegangen. Hinterher zieht die Andromeda mit der Andromedagalaxie. Sie ist bei guter Sicht mit bloßem Auge sichtbar. Darüber finden wir Cassiopeia und Perseus.
Zwischen dem Polarstern und dem nördlichen Teil des Horizontes haben Sternbilder wie Cepheus und Teile des Drachen ihren tiefsten Stand erreicht.
Im SO ist der Löwe mit dem hellen Regulus erschienen. Er kündigt den nahen Frühling an, als prominentestes  der  sog. Frühlingssternbilder.
Im NO ist der Bärenhüter mit dem hellen Arktur fast vollständig sichtbar.

Sternenhimmel im März

Planeten

Merkur kann man noch für kurze Zeit am Westhorizont im Dunst der Atmosphäre gegen 19:00 Uhr beobachten.
Venus ist weiterhin Morgenstern; allerdings ist sie nicht mehr so auffallend hell.
Mars ist in der 1. Nachthälfte am West-Himmel im Widder zu finden. Am Ende des Monats wechselt der rötlich schimmernde Planet in den Stier.
Jupiter bewegt sich im Schlangenträger und ist somit in der 2. Nachthälfte zu beobachten.
Saturn sehen wir am Morgenhimmel im Schützen. Sein imposantes Ringsystem lohnt sich schon mit einem kleinenTeleskop anzusehen.

Mond

05.03.         Neumond
14.03.         Erstes Viertel
21.03.         Vollmond
28.03.         Letztes Viertel

Sterne

Langsam nimmt nun der Winter seinen Abschied und das sehen wir deutlich am Sternenfirmament. Die Wintersternbilder  haben sich schon alle in die westliche Himmelshälfte zurückgezogen.
Im SW  ziehen immer noch der Orion sowie der hell strahlende  bläulichweiße   Sirius im Gr. Hund die Blicke auf sich. Etwas höher finden wir dann Prokyon im Kl. Hund, Pollux und Kastor in den Zwillingen darüber. Der Fuhrmann mit Kapella ist in den Westen gewandert, und auch den Aldebaran im Stier  beobachten wir über dem Westhorizont.
Von den Herbststernbildern sehen wir nur noch die Andromeda und den Perseus. Der Krebs mit dem Sternhaufen Praesepe steht  hoch im Süden und hat seine höchste Kulminationsstellung über dem Horizont erreicht. Davor steht der Löwe mit dem auffälligen Regulus. Er ist das typische  Frühlingssternbild. Im SO ist bereits die Jungfrau zu sehen mit der bläulichen Spica als Hauptstern, und im Osten leuchtet auffällig Arktur im Bärenhüter. Damit finden wir im SO das komplette Frühlingsdreieck.
Die Kassiopeia -das Himmels-W- ist zum NW-Horizont herabgesunken, während wir im NO, hoch im Zenit, den Grossen Wagen und damit auch unseren Polarstern finden können.