Scherenschnittausstellung im KulturInformationszentrum


Botanische Wanderung mit Scherenschnitten aus drei Generationen der Familie Voß

Die ältesten der Scherenschnitte, die Sie hier sehen, sind von Helene Voß, geb. Wilhelmi. Sie lebte von 1863 bis 1940. Ihre Schnitte zeigen ihre Freude an Blumen, Gräsern und an anderen kleinen Dingen. Ihre Mutter stammte aus Basel, und die verwandtschaftliche Verbindung dorthin hat wohl, so unsere Vermutung, die Kunst des Scherenschnitts nach Mecklenburg gebracht.
Helene Voß hat diese Kunst an ihren Sohn, Martin Voß ( 1900 bis 1971 ) weitervererbt. Auch er liebte Pflanzen und Blumen und kannte sogar ihre botanischen Namen. Von ihm wird erzählt, dass er in Urlaubszeiten manchmal auf einer Wiese sitzend eine Blume zwischen den Knien hielt und sie aus dem Scherenschnittpapier herausgeschnitten hat.
Für so zarte Scherenschnitte wie in dieser Ausstellung braucht man eine kleine sehr spitze Schere und gummiertes Papier, um die Kunstwerke leichter aufkleben zu können. Die Blumenmotive sind frei Hand nach der Natur geschnitten, ohne sie vorher aufzuzeichnen.
Viele, der hier gezeigten Schnitte sind von Elisabeth Szesny, geb. Voß ( geb. 1935 ) aus der 3. Generation.
Diese Fähigkeit des Scherenschnittschneidens ging weiter in den nächsten Generationen.

Ausstellung vom 01.07. - 29.08.2019


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