Sternenhimmel im September


Planeten

Merkur kann in der ersten Septemberwoche in der Morgendämmerung vor Sonnenaufgang gesehen werden.
Venus ist weiterhin im größten Glanz am Abendhimmel nach Sonnenuntergang zu beobachten. Ihre Sichtbarkeit verkürzt sich allerdings sehr schnell; am Monatsende wird sie unsichtbar.
Mars ist ein auffälliges Objekt am Nachthimmel. Aus der 2. Nachthälfte beginnt er sich zurückzuziehen. Wir finden ihn im Steinbock.
Jupiter steht in der Waage am Abendhimmel. Seine Sichtbarkeit verkürzt sich zusehends.
Saturn beobachten wir im Schützen und er ist in der 1. Nachthälfte sichtbar; er geht vor Mitternacht unter.

 

 

Mond

03.09.        Letztes Viertel
09.09.        Neumond
17.09.        Erstes Viertel
25.09.        Vollmond

    

 

Sterne

Die Sommersternbilder beherrschen noch das Firmament; diese haben sich allerdings leicht nach Westen verschoben. Deneb im Schwan steht nun fast im Zenit, Wega in der Leier und Atair im Adler  haben  den höchsten Punkt schon überschritten. Im Hintergrund dieser Sternbilder erblicken wir das  Band der Milchstraße. Die Sternbilder Skorpion und die Jungfrau sind unter dem Horizont verschwunden.  Auch der Schütze im SW ist daran, unseren Himmel zu verlassen, während Steinbock gerade durch den Meridian wandert. Tief im Osten sind bereits die Fische aufgegangen. Das Sternbild ist nicht leicht zu erkennen, da es sich aus lichtschwachen Sternen zusammensetzt. Darüber sieht man das Pegasusquadrat, an das sich die Sternenkette der Andromeda anschließt. In diesem Gebilde sehen wir bei geübtem Blick die Andromedagalaxie mit bloßem Auge. Im Westen steht Herkules, südlich von ihm der Schlangenträger mit der Schlange. Tief stehend am Horizont ist Arktur im  Bärenhüter zu beobachten.