Sternenhimmel im Februar


Planeten

Merkur  ist nicht zu sehen, er hält sich am Tageshimmel auf.
Venus taucht nach der Monatsmitte langsam am Abendhimmel auf. In der Abenddämmerung kann man sie etwa 1/2 Stunde lang beobachten- noch als recht unscheinbares Objekt.
Mars finden wir weiterhin am Morgenhimmel. Der rote Planet wandert durch den Skorpion -nördlich vom roten Hauptstern Antares- vorbei.
Jupiter geht vor Mitternacht auf. Der Riesenplanet bremst seine rechtläufige Wanderung durch die Waage.
Saturn sehen wir am Morgenhimmel im Sternbild des Schützen. Am Anfang des Monats geht der Ringplanet um 5:50 Uhr auf, d.h. er kann 2 Stunden am SO-Himmel beobachtet werden.


Mond

07.02.           Letztes Viertel
15.02.           Neumond
23.02.           Erstes Viertel


Sterne

In diesem Monat kommen die markanten Wintersternbilder schon in den ersten Abendstunden voll zur Geltung. Gegen 21:00 Uhr steht der hellste Stern des Gr. Hundes -Sirius- genau im Süden. Er ist gleichzeitig der hellste Stern am nördlichen Firmament. Links über ihm stehen Prokyon im Kl. Hund, und noch näher zum Zenit die Zwillinge mit Kastor und Pollux. Capella im Fuhrmann finden wir ebenfalls fast im Zenit. Unterhalb davon sehen wir den Orion -den Himmelsjäger- mit dem berühmten Nebel unterhalb der drei Gürtelsterne.
Über dem Westhorizont ist das Sternbild des Pegasus schon teilweise untergegangen. Hinterher zieht die Andromeda mit der Andromedagalaxie. Sie ist bei guter Sicht mit bloßem Auge sichtbar. Darüber finden wir Cassiopeia und Perseus.
Zwischen dem Polarstern und dem nördlichen Teil des Horizontes haben Sternbilder   wie Cepheus und Teile des Drachen ihren tiefsten Stand erreicht.
Im SO ist der Löwe mit dem hellen Regulus erschienen. Er kündigt den nahen Frühling an, als prominentestes  der  sog. Frühlingssternbilder.
Im NO ist der Bärenhüter mit dem hellen Arktur fast vollständig sichtbar.





Sternenhimmel im März


Planeten

Merkur wird am günstigsten um die Monatsmitte am Abendhimmel, bei zunehmender Dunkelheit, über dem Westhorizont zu entdecken sein.
Venus wird ganz allmählich Abendstern und ist nach Sonnenuntergang am westl. Abendhimmel beobachtbar.
Mars finden wir am Morgenhimmel als auffälliges Gestirn im Schlangenträger und danach im Schützen.
Jupiter steht in der Waage; er verlagert seine Aufgänge in die späten Abendstunden.
Saturn ist ebenfalls am Morgenhimmel - im Schützen- zu finden.

 

 

Mond

02.03.         Vollmond
09.03.         Letztes Viertel
17.03.         Neumond
24.03.         Erstes Viertel
31.03.         Vollmond

    

 

Sterne

Langsam nimmt nun der Winter seinen Abschied und das sehen wir deutlich am Sternenfirmament. Die Wintersternbilder  haben sich schon alle in die westliche Himmelshälfte zurückgezogen.
Im SW  ziehen immer noch der Orion sowie der hell strahlende bläulichweiße  Sirius im Großen Hund die Blicke auf sich. Etwas höher finden wir dann Prokyon im Kleinen Hund, Pollux und Kastor in den Zwillingen darüber. Der Fuhrmann mit Kapella ist in den Westen gewandert, und auch den Aldebaran im Stier  beobachten wir über dem Westhorizont.
Von den Herbststernbildern sehen wir nur noch die Andromeda und den Perseus. Der Krebs mit dem Sternhaufen Praesepe steht  hoch im Süden und hat seine höchste Kulminationsstellung über dem Horizont erreicht. Davor steht der Löwe mit dem auffälligen Regulus. Er ist das typische  Frühlingssternbild. Im SO ist bereits die Jungfrau zu sehen mit der bläulichen Spica als Hauptstern, und im Osten leuchtet auffällig Arktur im Bärenhüter. Damit finden wir im SO das komplette Frühlingsdreieck.
Die Kassiopeia -das Himmels-W- ist zum NW-Horizont herabgesunken, während wir im NO, hoch im Zenit, den Großen Wagen und damit auch unseren Polarstern finden können.